Documenta in Kassel

Wo soll man nur bei der Documenta in Kassel starten? Ich würde bei der Kunsthalle oder Fridericianum beginnen und am Bahnhof im Nordflügel enden. Es steht extra zu Documenta der Bus D13 zur Verfügung. Den haben wir auch benutzt und es war sehr angenehm. Vor allem, wenn man ein bisschen Pause gebrauchen kann. Um nicht zu viel zu verraten, werde ich einfach meine Eindrücke schildern und ein paar Künstler benennen, die mich besonders beeindruckt haben. Das wären: Lee Miller, die Fotografien in der Rotunde im Fridericianum, Julie Mehretu  in der Documenta Halle, Rabih Mroúe im Südflügel vom Kulturbahnhof und William Kentridge im Nordflügel des Bahnhofs. Auf diese werde ich in anderen Artikeln näher eingehen.

Allgemein zu Documenta 13: es sind sehr viele neue Künstler vertreten, es kann also auch nicht alles gefallen und manches irritiert auch ziemlich, vielleicht aber auch weil es zu unverständlich bleibt. Die Karte zur Documenta hilft aber die Künstler, die man von früher kennt und auch die Orte, die einen interessieren, zu finden. Das Spohr-Museum im Südflügel des Bahnhofs ist sehr empfehlenswert, weil man auch ziemlich interaktiv sein darf, man darf mit Flaschen , mit einer Geige und auch mit vielen anderen Instrumenten spielen , es ist schön und auch mal was anderes, es gehört aber zum Bestandteil des Museums, also nicht zur Documenta, ich wollte dies nur kurz erwähnen. Zurück zu Documenta, sie findet alle 5 Jahre statt und ich darf behaupten, dass es wirklich schade wäre so viele Kunstwerke nicht zu sehen. Es ist nicht einfach alles wahrzunehmen, soll man aber auch nicht. Im Museum der Gebrüder Grimm ist zum Beispiel im Teil der Documenta eine nette Musik, von Three Drummers and the knight vertreten. Die Documenta bietet Raum für jeden, ob ein Kind, das sich für Plüschtiere oder Farbe begeistert, oder ein Kenner, der immer wieder was Neues für sich entdeckt, oder auch eine Familie, die auf einander eingeht und den ein oder anderen Künstler auslässt. Sie dauert bis September und geht auf fast jeden Wunsch des Kunstliebhabers ein, aber auch die Stadt verwandelt sich für hundert Tage in eine andere. Eine Stadt, die viele Fenster öffnet und Kunst in den Vordergrund stellt.

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